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Übersicht Krankenhauszusatzversicherung Experten-Wiki:


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Allgemeine Wartezeit
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Die allgemeien Wartezeit bezeichnet den Zeitraum zwischen Versicherungsbeginn und tatäschlichem tariflichem Leistungsanspruch. In der Regel beträgt dieser Zeitraum 3 Monate. Allerdings kann je nach Behandlungstyp (z.B. Zahnbehandlung, Entbindung, Psychiotherapie) eine längere Wartezeit vereinbart sein. Wird innerhalb der allgemeinen Wartezeit eine Behandlung notwendig übernimmt die Versicherung keine Kosten. Wenn nach Vertragsabschluss und Policierung Beschwerden auftreten diese jedoch erst nach der Allgemeinen Wartezeit behandelt werden leistet der Versicherer. Bei einem Unfall und bei Nachversicherung entfällt diese allgemeine Wartezeit.
Alterungsrückstellung
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Leistungen werden in der Regel von versicherten nicht mit dem Alter linear in Anspruch genommen. In jungen Jahren werden weniger Leistungen und Behandlungen notwendig, als im höheren Alter. Um auch im Alter die Beiträge stabil halten zu können bilden private Krankenversicherungen aus den Beiträgen der Versicherten Rücklagen. Diese Rückstellungen werden dem jeweiligen Versicherten dann individuell gutgeschrieben.
Auslandsrücktransport
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Je nach Versicherer und Tarif übernimmt der Verscherer teilweise oder ganz die Kosten, die beim Rücktransport aus dem Ausland unter medizinisch notwendigen Bedingunge erfolgen.
Aufnahme- und Abschlussuntersuchung
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Einschluss ambulanter Aufnahme- und Abschlussuntersuchungen im unmittelbaren Zusammenhang mit einer Krankenhausbehandlung.
Chefarztbehandlung
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Bei der Chefarztbehandlung (oder auch Privatärztliche Behandlung) spricht man von einem Arzt der auf Grund seines hohen Erfahrungswertes und seiner Qualifikation eine bestmögliche Versorgung sichert. Da in einem Krankenhaus natürlich nur sehr wenige Chefärzte zugleich verfügbar sind hat ein gesetzlich Versicherter keinen Anspruch auf eine Behandlung durch den Chefarzt. Im Normalfall findet eine Behandlung in den meisten Krankenhäusern durch einen Assitenzarzt statt.
Einbettzimmer
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Bei einer Krankenhausbehandlung werden den Patienten die allgemeinen Krankenhausleistungen wie Unterkunft, Pflege und Verpflegung im Mehrbettzimmer gewährt sowie medizinische Versorgung durch die diensthabenden Ärzte. Ist ein Einbettzimmer gewünscht ist ein Zuschlag von mindestens 30 Prozent des allgemeinen Pflegesatzes (Mehrbettzimmer) zu entrichten.
Freie Arztwahl
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  In der privaten Krankenversicherung bietet sich der Vorteil der freien Arztwahl. Der Versicherte kann sich also bei der Behandlung seinen Zahnarzt, Arzt und sogar einen Heilpraktiker (Heilpraktiker werden von der gesetzlichen Versicherung sogar gar nicht übernommen) frei aussuchen. Auch ohne eine schriftliche Überweisung ist einfach ein Arztwechsel möglich. Somit wird nicht nur, wie im gesetzlichen System, nach Wirtschaftlichkeit behandelt, sondern auch nach den eigenen persönlichen Gesichtspunkten des jeweiligen privaten Patienten.
Gemischte Krankenkasse / Gemischte Anstalten
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Gemischte Anstalten führen sowohl medizinsch notwendige stationäre Heilbehandlungen wie ein Krankenhaus durch, sind aber zusätzlich auch Häuer für Kuren, Sanatoriums- und Rekonvaleszentenbehandlung. Fällt die Wahl auf eine solche Einrichtung emfpiehlt es sich auf jeden Fall vor Behandlungsbeginn von der Versicherungsgesellschaft eine Kostenübernahme einzuholen.
Gebührenordnung
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Alle Leistungen die ein Arzt bei der Behandlung von privaten Patienten berechnen darf sind in der Gebührenordnung festgesetzt. Der Arzt darf nur für Leistungen eine Berechnung erstellen, die auch medizinisch notwendig sind. Zusätzliche Leistungen dürfe nur dann in Rechnung gestellt werden, wenn Sie auf ausdrücklichen Wunsch des Patienten erfolgten. In der privaten Krankenversicherung sind folgende Gebührenordnungen maßgebend. - Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) - Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) - Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH)
Gesundheitsprüfung
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Vor dem Abschluss einer privaten Krankenversicherung führt der Versicherer in der Regel anhand eines Fragebogens eien Gesundheitsprüfung durch. Je nach Erkrankungsrisko hat der Versicherer dann die Möglichkeit durch ärztliche Ateste und Befunde sowie Behandlungsberichte eine Einstufung vorzunhemen. Werden dabei erhöhte Risiken festgestellt können diese meist durch Zuschläge gedeckt werden, oder die Risiken und daraus entstehende Folgen werden aus der Versicherungsleistung ausgeschlossen. Meist ist der Umfang dieser Fragen von der Höhe des vom Antragssteller erstrebten Versicherungsschutzes abhängig. Nur in einigen Ausnahmefällen führen solche Risiken zu einer kompletten Ablehung des Antragstellers.
Honorarvereinbarung
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Ärzte und Zahnärzte berechnen ihre Honorar in der Gebührenordnung. Sollte die vorgesehene Operation oder Behandlung über den normalen Umfang hinausgehen (Zum Beispiel auf Grund einer Vorerkrankung des Patienten), können die Ärtzte eine Honorarvereinbarung mit dem Patienten vereinbaren. Diese Honorarvereinbarung liegt dann natürlich über der gesetzlichen Gebührenordnung und kann sogar über dem Höchstsatz der Gebührenordnung liegen. Damit eine solche Vereinbarung rechtsgültig ist, müssen einige Bedingungen erfüllt sein:
  • Sie muß schriftlich getroffen werden
  • Sie muß individuell auf den Behandlungsfall dieses Patienten abgestimmt sein
  • Sie muß erläutern, welche medizinischen Gründe eine Höherberechnung rechtfertigen.
  • Sie muß den Hinweis enthalten, daß eine Erstattung z.B. durch den Privaten Krankenversicherer oder Beihilfestellen nicht in vollem Umfang gewährleistet bzw. zu erwarten ist.
  • Dem Patienten muß ein inhaltliches Gestaltungsrecht zugebilligt werden
  • Arzt muß auf die Möglichkeit hinweisen, daß die beabsichtigte Behandlung eventuell durch andere Behandler auch ohne eine Honorarvereinbarung durchgeführt werden könnte.
  • Sie muß vom Arzt persönlich mit dem Patienten ausgehandelt werden
  • Arzt muß dem Patienten eine Kopie der Vereinbarung aushändigen
Für alle med. techn. Leistungen und Laboruntersuchungen sind Honorarvereinbarungen übrigens unzulässig! Einige PKV Gesellschaften haben keine Anbindung an die Gebührenordnung, d.h. auch die Honorarvereinbarungen werden, wenn sie o.g. Voraussetzungen erfüllen, in vollem Umfang erstattet.
Krankenhauswahl
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Erachtet der Hausarzt den Aufenthalt in einem Krankenhaus als notwendig erfolgt dies mit einer schriftlichen Überweisung. In der Regel kombiniert der Arzt hierbei sowohl aus möglicher örtlicher Nähe als auch aus qualitativem Standard. Möchte ein gesetztlich versicherter Patient jedoch unbedingt in ein Krankenhaus seiner Wahl, zum Beispiel in einer weiter entfernten Stadt, so kann es zu Problemen mit der Krankenkasse kommen. Diese kann sich weigern den finanziellen Mehraufwand zu zahlen. Immer mehr Menschen lassen sich auch aus diesem Grund privat versichern, da dort nicht nur eine freie Krankenhauswahl beinhaltet ist, sondern auch meist eine Chefarztbehandlung.
Krankenhauszusatzversicherung
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Ist man auf eine stationäre Behandlung im Krankenhaus angewiesen bietet eine Krankenhauszusatzversicherung je nach Leistungsunmfang die Möglichkeit Problemen wie Mehrbettzimmern und Behandlungen durch Ärzten mit geringerer Fachkompetenz aus dem Weg zu gehen.
Krankenhaustagegeld Versicherung
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Wird Aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls ein Aufenthalt im Krankenhaus notwendig zahlt die Versicherungsgesellschaft bei abgeschlossener Krankenhaustagegeld Versicherung täglich einen vertraglich zugesicherten Geldbetrag.
Kindernachversicherung
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Bei Neugeborenen kann unter Umständen ein Kontrahierungszwang (Annahmepflicht) für den Versicherer entstehen. Dann beginnt der Versicherungsschutz des Neugeborenen ohne Wartezeit und Rückwirkend zum Ersten des Geburtsmonates. Ein Elternteil muss am Tag der Geburt mindestens 3 Monate beim entsprechenden Versicherer versichert sein und der Antrag auf Aufnahme des Neugeborenen muss spätestens 2 Monate nach Ersten des Geburtsmonates eingegangen sein. Der Versicherungsschutz des Neugeborenen kann dabei immer maximal so hoch sein wie der des jeweiligen Elternteiles. Eine Adoption wird der Geburt gleichgestellt, so lange das Kind noch minderjährig ist. Einige Versicherungsgesellschaften knüpfen an die Aufnahme eines Neugeborenen allerdings noch weitere tiefergehende Bedingungen. Dies wird meist in Teil II der Bedingungen festgelegt.
Rooming In
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Behandlungen von Kindern im Krankenhaus stellen eine erhebliche Belastung sowohl für den Nachwuchs als auch für die Eltern dar. Um dieser Belastung entgegenzuwirken kann im Krankenhaus ein zusätzliches Bett für ein Elternteil geschaffen werden, damit der Nachwuchs den Aufenthalt auch in der Nacht nicht alleine antreten muss. Dieser Aufwand ist jedoch mit hohen Nebenkosten verbunden, da das Krankenhaus solche Leistungen gesondert in Rechnung stellt. Diese Kosten können bei einigen privaten Versicherungsgesellschaften und Tarifen gedeckt werden.
Selbstbeteiligung stationär
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Kassenpatienten müssen für jeden Tag Krankenhausaufenthalt 10 Euro Selbstbeteiligung aufbringen (maximal 14 Tage). Einige Tarife übernehmen diese Kosten.
Telefonkosten im Krankenhaus
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Bei Tarifen mit Kostenübernahme werden die Anschlussgebühren des Krankenhaus-Telefonanschlusses übernommen. Der Versicherte zahlt lediglich die Gebühreneinheiten.
Vorvertragliche Anzeigepflicht
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Gesetzlich geregelt ist, dass ein Antragsteller alle Ihm zum Punkte der Antragsstellung bekannte Risiken, die für den Versicherer ausschlaggebend sein könnten, offenlegen muss. Dazu zählen Dinge wie Gesundheitszustand, Beruf, Lebensalter sowie anderweitig bestehnder Versicherungsschutz. Der Antragsteller muss dabei auch für Ihn unwichtige Krankheiten angeben. Kommt der Antragsteller dieser Pflicht nicht nach spricht man von einer so genannten Anzeigepflichtverletzung.
Zweibettzimmer
Krankenhauszusatzversicherung - Krankenversicherung
  Bei einer Krankenhausbehandlung werden den Patienten die allgemeinen Krankenhausleistungen wie Unterkunft, Pflege und Verpflegung im Mehrbettzimmer gewährt sowie medizinische Versorgung durch die diensthabenden Ärzte. Ist ein Zweibettzimmer gewünscht ist ein Zuschlag von mindestens 10 Prozent des allgemeinen Pflegesatzes (Mehrbettzimmer) zu entrichten.
Wählen Sie bitte Ihre persönlichen Angaben aus:
Ihr Geschlecht Mann           Frau  
Ihr Geburtsjahr
Tarifart 1-Bettzimmer           2-Bettzimmer  

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