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Pflegezusatzversicherung Vergleich



Pflegezusatzversicherung vergleichen und sparen
Historie

Es gibt schon seit langer Zeit eine private Pflegezusatzversicherung. Aber auch die gesetzliche Pflegeversicherung gibt es mittlerweile seit ihrer Gründung am 01. Januar 1995 nun schon über 14 Jahre. Da der Staat damals jedoch noch über keine finanziellen Mittel verfügte, musste eine sogenannte Anschubfinanzierung erfolgen. Dies geschah, indem die Pflegeversicherung in zwei Stufen eingeführt wurde.

Beitragspflicht bestand zwar seit dem 01. Januar 1995, jedoch konnten dort noch keinerlei Leistungen beansprucht werden. Erst ab dem 01. April 1995 konnten Leistungen der häuslichen Pflege zur Verfügung gestellt werden.

Die 2. Stufe ab Juli 1996 führte auch einen Anspruch auf stationäre Pflegeleistungen ein. Ab diesem Zeitpunkt wurde auch der Beitragssatz von 1,0% auf 1,7% erhöht. Ab Juli.2008 beträgt der Beitragssatz 1,95 Prozent bzw. 2,2 Prozent für Kinderlose.

Und die Leistungen…

Bis Mitte 2008 sind die Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung im Gegensatz zur privaten Pflegezusatzversicherung nicht erhöht worden. In der privaten Pflegezusatzversicherung werden die Tarife und Leistungen an die aktuellen Preissteigerungen im Gesundheitswesen angepasst. Folgende monatliche Leistungen zahlt die gesetzliche Pflegepflichtversicherung bei einer häuslichen Pflege durch Pflegedienste (also für professionelle Pflege in der eigenen Wohnung):

Häusliche Pflege durch professionelle Pflegedienste
monatliche Pflegesätze, je nach Kalenderjahr:
aktuell
ab 2010
ab 2012
Pflegestufe I
420 Euro
440 Euro
450 Euro
Pflegestufe II
980 Euro
1.040 Euro
1.000 Euro
Pflegestufe III
1.470 Euro
1.510 Euro
1.550 Euro
In besonderen Härtefällen
1.918 Euro
1.918 Euro
1.918 Euro
In der Pflegestufe III kostet jedoch eine professionelle Pflege je nach Marktlage circa 3.300 Euro pro Monat. Ohne private Pflegezusatzversicherung müssen damit über 1.900 Euro pro Monat aus der privaten Tasche finanziert werden. Abhilfe schafft hier eine Private Pflegezusatzversicherung.


Wird die häusliche Pflege dann auch noch durch Angehörige oder Bekannte übernommen, wird aus der gesetzlichen Pflegeversicherung lediglich ein monatliches Pflegegeld gezahlt:

Häusliche Pflege durch Verwandte und Bekannte
monatliche Pflegegeld, je nach Kalenderjahr:
aktuell
ab 2010
ab 2012
Pflegestufe I
215 Euro
225 Euro
235 Euro
Pflegestufe II
420 Euro
430 Euro
440 Euro
Pflegestufe III
675 Euro
685 Euro
700 Euro
Bei der privaten Pflege durch Verwandte oder Bekannte ohne private Pflegezusatzversicherung fällt der Härtefall Zuschuss sogar komplett weg. Dadurch sind die finanziellen Hilfen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung sehr minimal und bieten kaum die Möglichkeit, die für eine Pflege sehr hohen Kosten abzupolstern. Zusätzlich besteht für den privaten Pfleger auch bei einem Urlaub oder einigen Tagen Abstand keinerlei Möglichkeit einen professionelle Kurzzeitpflege finanzieren zu können.

Im Extremfall muss eine stationäre Pflege im Pflegeheim erfolgen, die mit sehr hohen Zuzahlungen verbunden ist. Hier zahlt der Staat folgende Leistungen:

Stationäre Pflege im Pflegeheim
monatliche Pflegesätze, je nach Kalenderjahr:
aktuell
ab 2010
ab 2012
Pflegestufe I
1.023 Euro
1.023 Euro
1.023 Euro
Pflegestufe II
1.279 Euro
1.279 Euro
1.279 Euro
Pflegestufe III
1.470 Euro
1.510 Euro
1.550 Euro
In besonderen Härtefällen
1.750 Euro
1.825 Euro
1.918 Euro
Im Zuge der Pflegereform sind seit 1. Juli 2008 erstmals auch Betreuungsleistungen für Demenzkranke und Behinderte außerhalb der privaten Pflegezusatzversicherung vorgesehen, die der sogenannten "Pflegestufe 0" angehören. Versicherte mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, bei denen der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) dies festgestellt hat, können zusätzliche Betreuungsleistungen von 100 EUR (Grundbetrag) oder 200 EUR (erhöhter Betrag) monatlich in Anspruch nehmen. Die Höhe des Betrages wird von der Pflegekasse auf Empfehlung des MDK im Einzelfall festgelegt.

Da bei ca. 1/3 der Pflegebedürftigen Demenz vorliegt und die maximale mtl. Leistung ohne Pflegestufenzuordnung auf 200 EUR begrenzt ist, besteht hier großer privater Absicherungsbedarf durch private Pflegezusatzversicherungen.

…reichen nicht - Kostenfalle Pflege
In Pflegestufe III belaufen sich die durchschnittlichen Pflegeheimkosten zurzeit auf ca. 2.766 EUR monatlich mit einer großen Spannweite zwischen den einzelnen Bundesländern. Somit sind es im Schnitt also stolze 1.336 EUR, welche Monat für Monat selbst gezahlt werden müssen. Die durchschnittliche Dauer der pflegerischen Betreuung beträgt ca. acht Jahre, was in diesem Zeitraum Zusatzsausgaben von rund 130.000 Euro gleichzusetzen ist. Jedoch kann eine Pflegebedürftigkeit auch viel länger dauern….
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