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Private Krankenversicherung Fragen und Antworten

 
Wechsel der Krankenversicherung
Kann jeder in die private Krankenversicherung wechseln?
  Für Arbeitnehmer gilt eine festgesetzte Versicherungspflichtgrenze.
Wer als Angestellter oder Arbeitnehmer in die Private Krankenversicherung wechseln möchte, muss über der „Beitragsbemessungsgrenze“ verdienen. Er kann sich dann zwischen der freiwilligen Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung oder die Private Krankenversicherung aussuchen. Außerdem kann sich jeder Freiberufliche oder selbständig Tätige ohne diese Grenze in der Private Krankenversicherung versichern. Auch Beamte können jederzeit in die Private Krankenversicherung wechseln. Außerdem gibt es für sie und Ärzte besondere Tarife.

Die Beitragsbemessungsgrenze im 2008: 48.150 Euro:
* Versicherungspflichtgrenze jährlich: 48.150 Euro bzw.
* Versicherungspflichtgrenze monatlich bei 12 Gehältern: 4012,50 Euro

Was für Leistungen bietet mir die private Krankenversicherung?
  Je nach Wunsch bietet die private Krankenversicherung wesentlich umfangreichere Leistungen, als die Gesetzliche Krankenversicherung. Die Leistungen werden individuell auf die Personen abgestimmt. Es besteht die Möglichkeit, aus einem großen und vielseitigen Leistungskatalog auszuwählen. Der privat Krankenversicherte kann also selbst entscheiden, welche Risiken versichert sein sollen und welche Behandlungsformen gewünscht sind.
Wer einen geringen Leistungsumfang wählt und z.B.: nur die Grundversorgung abgedeckt haben möchte, spart natürlich monatlich Prämie. Wer dagegen bereit ist mehr Beitrag zu zahlen hat auch bessere Leistungen.
So gibt es für jeden ein für sich passendes Angebot. Die meisten privaten Krankenversicherungen decken folgende Leistungen ab:

* Keine Beschränkung auf den bei den gesetzlichen Krankenkassen vorgegebenen Leistungskatalog
* Freie Krankenhauswahl inklusive Chefarztbehandlung und Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmern
* Volle Erstattung der Medikamenten und Heilmitteln, wie zum Beispiel für Massagen
* Erstattung der Behandlungskosten durch einen Heilpraktiker
* Partiell: Erstattung der Kosten von Naturheilverfahren und alternativen Heilmethoden
* Bessere Leistungen bei Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen als in der gesetzlichen Krankenkasse
* Bessere Leistungen bei Zahnersatzmaßnahmen ohne Beschränkung auf einfache Materialien
* Versicherungsschutz auch im Ausland
* Freie Arztwahl zwischen den niedergelassenen Ärzten

Wie kurzfristig kann die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung
  Die Kündigungsfrist ist abhängig vom Status der gesetzlichen Krankenversicherung. Privat Krankenversicherte Mitglieder können den vertrag innerhalb von zwei vollen Kalendermonaten oder beim erstmaligen Statuswechsel kündigen. Angestellte, die erstmals die Voraussetzungen erfüllen (z.B.: durch Erreichens der Beitragsbemessungsgrenze auf Grund einer Gehaltserhöhung), können sich nach drei vollen aufeinander folgenden Kalenderjahren privat versichern.
Wann lohnt sich der Wechsel in die private Krankenversicherung?
  Ein Wechsel lohnt sich aufgrund der lebenslang garantierten und besseren Leistungen immer. Zudem bietet sich der Wechsel für jeden an, der Wert auf Zusatzleistungen legt, welche nicht von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet werden. Außerdem ist innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen der monatliche Beitrag ein festgelegter prozentualer Anteil des Gehalts. Je mehr man verdient, desto mehr Beitrag zahlt man. Innerhalb der privaten Krankenkassen richtet sich der Beitrag nach den folgenden Voraussetzungen: Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und ggf. Vorerkrankungen und nach dem gewünschten Leistungsumfang. Ein Selbständiger mit monatlichen Einkommen in Höhe von 3.600 Euro zahlt innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung bei einem Beitragssatz von 12,8 Prozent knappe 500 Euro im Monat.
Was für konkrete Vorteile bietet mir eine private Krankenversicherung?
  Privatpatienten genießen eine bevorzugte Behandlung bei den Ärzten.
Je nach Tarif können folgende Leistungen ausgewählt werden z.B.: Unterbringung in einem Einbett-/Zweibettzimmer und/oder Chefarztbehandlung.
Medikamente, auch die alternative, werden zu 100 Prozent von den privaten Krankenkassen bezahlt. Zudem bietet die private Krankenversicherung Leistungserweiterungen, welche nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind. Durch die Auswahl aus einem individuellen Leistungskatalog kann Geld gespart werden und gleichzeitig können die Leistungen an die eigene Lage angepasst werden. Einige Versicherungen zahlen Ihren Versicherten nach Ablauf eines Jahres eine Art Beitragsrückerstattung aus, wenn die Inanspruchnahme der gewählten Leistungsart(en) nicht oder nur in geringem Umfang erfolgte. Der größte Vorteil ist natürlich die Beitragsersparnis. Ein 30-jähriger Mann zahlt zum Beispiel in einem einfachen Privaten Krankenversicherungs-Tarif nur ca. 100-150 Euro im Monat.
Zwischen was für Leistungen kann ich mich bei der privaten Krankenversicherung
  Man kann aus einer großen Anzahl an Leistungen wählen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht enthalten sind. Wie vorhin schon mal angesprochen z.B.: Einbett-/Zweibettzimmer im Krankenhaus, Chef- oder Oberarztbehandlung, Tagegeld bei Aufenthalt im Krankenhaus, welches den Verdienstausfall deckt. Der Leistungskatalog unterscheidet sich je nach Anbieter und ist deshalb mit jedem Anbieter abzustimmen.
Ist die Familie automatisch in der privaten Krankenversicherung mitversichert?
  Nein, da die private Krankenversicherung für jede Person einen separaten Beitrag berechnet. Für Familien ist das oft eine Rechnerei, welche von den jeweiligen Leistungen/Preise der privaten Krankenkasse abhängt.
Es gilt: Die Beiträge für Kinder sind relativ günstig für eine gute Leistung. Kinder sind außerdem, beitragsfrei in der Pflegeversicherung mitversichert
Ist der Rücktritt in die gesetzliche Krankenversicherung möglich?
  Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse ist maximal bis zum 55. Lebensjahr möglich. Die gesetzlichen Krankenkassen wollen vermeiden, dass man in jungen Jahren von den günstigen Beiträgen privater Krankenversicherer profitiert und wenn die Beiträge im Alter ansteigen, wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurückwechselt.

Auch bei Arbeitslosigkeit oder falls man weniger Geld verdienen würde, wie die Beitragsbemessungsgrenze vorschreibt, ist man wieder gesetzlich pflichtig.
Falls man wieder gesetzlich pflichtig wird, darf man sich die Krankenkasse aber aussuchen denn auch hier gibt es Beitragsunterschiede.

Profitieren auch Studenten von einem Wechsel zur PKV?
  Studenten, die zur PKV wechseln möchten, können spezielle Tarife nutzen, welche von den Privaten Krankenversicherer angeboten werden, welche deutlich günstiger sind, als die Standardtarife.
Sie dürfen sich zum Beginn des Studiums entscheiden, ob sie sich privat oder gesetzlich versichern möchten. Diese Entscheidung gilt dann fürs komplette Studium. Ein Wechsel ist somit ausgeschlossen.
Sind Versicherte auf den Standardtarif der PKV beschränkt?
  Der Standardtarif ist nicht die einzige wählbare Option, welche die PKV anbietet. Der Standarttarif ist jedoch besonders vorteilhaft in Hinsicht auf eine Beitragsreduzierung im Alter. Darüber hinaus bieten die PKV-Versicherer im Wettbewerb, ihren Kunden maßgeschneiderte Angebote mit Einsparungsmöglichkeiten, welche von Tarifwechselmöglichkeiten und Leistungsreduzierungen bis hin zu einer erhöhten Selbstbeteiligung reichen.
Wo ist überall eine Selbstbeteiligung in der PKV zu finden?
  Zu diesem Thema stehen dem Privat Versicherten mehrere Tarife zur Auswahl.

* Die Selbstbeteiligung betrifft die zahnärztlichen Leistungen.
* Die Selbstbeteiligung ist beschränkt sich nicht nur auf die Zahnärztlichen Leistungen, sondern auch auf die
anfallenden Ambulanzkosten.
* Die Selbstbeteiligung deckt den ambulanten, stationären und zahnärztlichen Bereich ab.
* Es fällt keine Selbstbeteiligung an.
* Die Spannbreite des möglichen Eigenanteils beträgt zwischen 200 bis 5.000 Euro.
Was muss beim Wechsel in eine Private Krankenkasse beachtet werden?
  Die Fragen, die im Antrag abgefragt werden, müssen unbedingt wahrheitsgemäß beantwortet werden, da jeder Antragssteller beim Beantworten der Antragsfragen der so genannten „vorvertraglichen Anzeigepflicht“ unterliegt. Die bewusste Leugnung (z.B.: von bestehenden Krankheiten) oder gezielte Falschangaben berechtigen die Versicherungsgesellschaft zur Nichtzahlung von Leistungen oder sogar zur rückwirkenden Aufhebung des Vertrags.
Ist man sich unsicher bezüglich des aktuellen Gesundheitszustandes, sollte man am Besten vorsorglich seinen zuständigen Arzt konsultieren. Das PKV-Unternehmen wird sich bei einem komplexen Krankheitsfall normalerweise unmittelbar mit dem zuständigen Arzt in Verbindung setzen.
Die alte Versicherung sollte man dabei nicht übereilt kündigen, denn erst wenn die Policen des Versicherungsunternehmens vorliegen, ist der Versicherungsschutz mit Sicherheit gewährleistet.
 
Beiträge und Kosten
Die Kosten werden bei der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet. Wird das bei der privaten Krankenversicherung auch so geregelt?
  Nein. Kosten für einen Arztbesuch oder einen Krankenhausaufenthalt sind zunächst selber zu begleichen. Diese werden aber natürlich von der Versicherungsgesellschaft erstattet. Das bringt den Vorteil, dass der Versicherte selbst Vertragspartner des Arztes ist und somit eine doppelte Überprüfung der erbrachten Leistung durch den Versicherten und der Krankenkasse stattfindet. Es können also nur die Leistungen abgerechnet werden, die auch wirklich durchgeführt wurden.
Steigt der Beitrag in der PKV, wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung, proportional wenn das Einkommen steigt?
  Nein. Nur in der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nach dem Einkommen, in der PKV richtet sich der Beitrag nach dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand des Versicherten. Beitragserhöhungen aufgrund eines gestiegenen Einkommens sind also nicht möglich.
Wie funktioniert die Beitragsrückerstattung der PKV?
  Die Beitragsrückerstattung belohnt die Versicherten, die im Vorjahr keine Leistungen der Versicherung in Anspruch genommen haben. Die Rückzahlung erfolgt entweder per Überweisung eines festgelegten Betrags, durch Einmalbeträge zur Beitragssenkung oder in Form eines Bonussystems. Es gelten die Konditionen der jeweiligen privaten Krankenkasse.
Was für Kosten kommen im Basistarif auf den Privatversicherten zu?
  Die Prämie im Basistarif ist wie vorhin schon mal angesprochen je nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Versicherten unterschiedlich hoch. Der Basistarif darf den Höchstbeitrag für Einzelpersonen in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht überschreiten. Die genauen Konditionen sind bei der jeweiligen privaten Krankenkasse zu erfragen.
Wie gut und groß ist der Umfang des Versicherungsschutzes in der privaten Krankenversicherung?
  Dies hängt allein von den eigens ausgesuchten Leistungen ab und wird vom Versicherten selbst bestimmt. Es ist möglich, durch den Basistarif in der PKV die üblichen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung abzudecken. Natürlich ist es auch möglich, bessere und/oder andere Leistungen als in der gesetzlichen Krankenversicherung zu erhalten, sofern diese mit eingeschlossen werden. Hierzu gehören z.B.: Chefarztbehandlung, Ein-/Zweibettzimmer sowie Krankenhaustagegeld.
Werden die Beiträge in der PKV auch vom Arbeitgeber bezuschusst?
  Ja. Der Arbeitgeber zahlt auch zur privaten Krankenversicherung die Hälfte der Beiträge und zwar bis zum Höchstsatz der gesetzlichen Krankenversicherung. Die maximalen Zuschüsse betragen zurzeit 30,60 Euro für die Pflege- und 250,20 Euro für die Krankenversicherung. Der Arbeitgeber zahlt also maximal 262,90 Euro dazu.
Wonach richten sich die Beiträge?
  Die Beiträge richten sich nach:

* Den gewünschten Leistungen (diese stellt jeder Versicherte selbst zusammen)
* Dem Eintrittsalter (Alter bei Vertragsbeginn)
* Dem Geschlecht (Frauen zahlen höhere Beiträge als Männer)
* Dem aktuellen Gesundheitszustand

Im Gegensatz zu den gesetzlichen Kassen spielt die Höhe des Einkommens keinerlei Rolle. Ein Vergleich zur Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkassen gibt es nicht.

Wie entwickeln sich die Beiträge der privaten Krankenversicherung im späteren
  Der durch das Alter bedingte erhöhte Bedarf an Leistungen, medizinische Neuerungen und ein Kostenanstieg im Gesundheitswesen, bedingen bei beiden Krankenversicherungen höhere Ausgaben bei älteren Versicherungsnehmern. In den privaten Krankenversicherungen wird ein starker Kostenanstieg über ein Drei-Säulenmodell unterbunden:

* Nutzung von angesparten Alterungsrückstellungen
* Zukunftsvorsorge durch Zinserträge aus der Alterungsrückstellung
* Gesetzlicher Zuschlag von zehn Prozent auf die Tarifprämie

Von was hängt die Beitragshöhe für die private Pflegeversicherung
  Allein das Alter des Antragstellers, unabhängig vom Geschlecht, spielt für die Höhe der Beiträge eine Rolle. Dabei gelten in jedem privaten Krankenversicherungsunternehmen Standarte in welchen die altersbedingten Beiträge geregelt sind.
Werden auch spezielle Tarife für Neueinsteiger angeboten?
  Selbstständige in jungen Jahren profitieren von den günstigen Einsteiger-, bzw. Basistarifen. Dabei sind die Leistungen der PKV, trotz der geringeren Kosten, GKV kaum schlechter und die Beiträge werden sogar noch durch spezielle Angebote wie die „Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit“ attraktiver. Versicherte Personen, welche sich keine Rechnungen über das Versicherungsunternehmen erstatten lassen, erhalten dann ihre Beiträge zurück.
 
Gesundheit und ärztliche Vorsorge
Ist es auch möglich in eine private Krankenversicherung einzutreten, trotz
  Bei schweren chronischen Erkrankungen oder Vorerkrankungen, die ständig und kostenintensive behandelt werden, kann es zu einer Ablehnung oder erheblichen Zuschlägen kommen. Es ist auf jeden Fall ratsam mit der Krankenkasse darüber zu sprechen, da zu diesem Thema keine pauschale Aussage getroffen werden kann. Auch haben die privaten Krankenversicherer, genau wie die gesetzlichen Krankenkassen, individuelle Beitragssätze und Risikozuschläge. Es ist vorteilhaft sich mehrere Angebote einzuholen oder durch einen Versicherungsmakler einholen zu lassen.
Werden mir alle Arzneimittel von den privaten Krankenkassen bezahlt?
  Je nach Tarif wird entweder alles bezahlt (Top-Tarif) oder nur teils. Bei Top-Tarifen werden alle Medikamente, die vom Arzt verordnet werden, in der Regel übernommen.
Wie verläuft die Erstattung? Muss ich dem Versicherer jede Arztrechnung zukommen
  Nein. Man erhält nach jeder Behandlung vom Arzt eine Rechnung in zweifacher Ausfertigung. Das Original schickt man dann an die Krankenkasse. Nachdem diese das Original erhalten hat, überweist sie das Geld an den Versicherten. Erst dann bezahlt der Versicherte, in der Regel, seine Rechnung vom Arzt oder Krankenhaus.
Ist für den Wechsel in die PKV eine ärztliche Vorsorgeuntersuchung vorgeschrieben?
  Grundsätzlich ist die ärztliche Vorsorgeuntersuchung keine Voraussetzung für die Aufnahme in eine private Krankenversicherung. Allerdings müssen Vorerkrankungen bzw. chronische Erkrankungen vor Vertragsabschluss wahrheitsgemäß angegeben sein. Die Vorerkrankungen bzw. chronische Erkrankungen haben Einfluss auf die Beitragshöhe bzw. ob Risikozuschläge verlangt werden. Sofern Rückfragen bestehen, werden diese unter anderen bei den behandelnden Ärzten abgefragt, teilweise werden sogar ärztliche Atteste verlangt.
 
Allgemeine Fragen zur PKV
Wann treten die vom Gesetzgeber verordneten Änderungen in Kraft?
  Die Änderungen in der GKV gelten ab dem 1.1.2009. Es soll aber das neue Versicherungskonzept der PKV bereits am 1.1.2008 in Kraft treten. Jedoch muss dieser Termin wegen des riesigen Kalkulationsaufwands verworfen werden und ein realistischer, späterer Starttermin angesetzt werden.
Wer zählt zu den Leistungsempfängern des PKV-Unternehmens?
  Nur mit der originalen Rechnung kann eine Leistung aus dem Versicherungsunternehmen erfolgen.
Die Krankenhausaufenthaltskosten werden direkt von dem Versicherungsunternehmen übernommen – mit der Voraussetzung, dass der Patient über eine Versichertenkarte verfügt, damit er unmittelbar nach der der Ankunft seinen Status als PKV-Versicherter nachweisen kann. Falls der Versicherte wahlärztliche Behandlungen in Anspruch nimmt, so wird ihm die entsprechende Rechnung direkt von den zuständigen Chefärzten übergeben.
Wirkt die Gesundheitsreform auf den Leistungsumfang der PKV?
  Der Vertrag zwischen dem Versicherungsnehmer und der PKV bleibt von gesetzlichen Regelungen unangetastet. Der zum Beginn festgelegt Leistungsumfang muss auf jeden Fall vom PKV-Unternehmen gewährt werden. Im Krankheitsfall müssen die beantragten Leistungen erfüllt werden, völlig unabhängig von der Gesundheitsreform.
Beteiligt sich der Arbeitgeber an einer so genannten
  Nein, der Arbeitgeber beteiligt sich nur an der gesetzlichen Krankenvollversicherung und an der privaten Krankenvollversicherung mit Zuschüssen.
Werden Sonderregelungen durch die Gesundheitsreform im Kündigungsfall ermöglicht?
  Nach dem aktuellen Stand bleibt das Kündigungsrecht von Änderungen unbeeinflusst. Es gelten auch weiterhin die bisherigen Bestimmungen.
Erstreckt sich der Versicherungsschutz der PKV auch im Ausland?
  Je nach Tarif der PKV, für den man sich entscheidet, kann man sich für verschiedene Leistungen entscheiden. Das wären unter Anderem:
a) Der Versicherungsschutz ist in ganz Europa gültig. Falls es sich um einen begrenzten Aufenthalt außerhalb Europas handelt, so ist immerhin der erste Monat abgedeckt. Wenn die gesundheitlichen Zustände eine
rechtzeitige Rückkehr nicht zulassen, kann der Leistungsumfang um 2 Monate verlängert werden.
b) Falls Sie schon ein Jahr privat Krankenversichert sein sollten, ist es möglich mit einem angepassten Tarif, mit weltweitem Versicherungsschutz, zu reisen.
c) Die Kosten für einen Rücktransport, aus gesundheitlichen Gründen, werden vom Versicherer übernommen.
d) Ihre Versicherung leistet für Medikamente und weitere medizinische Hilfsmittel.
Sind Familienangehörige ohne weitere Zuzahlungen automatisch mitversichert?
  Nein sowohl Kinder als auch Partner sind beitragspflichtig.
Habe ich auch Versicherungsschutz, in der privaten Krankenversicherung, während
  Da einige Eltern nach der Geburt ihrer Kinder nur noch halbtags beschäftigt sind fallen sie unter die Jahresentgeltgrenze. Unter diesen Umständen ist normalerweise ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung erforderlich. Es besteht jedoch die Möglichkeit, innerhalb von den ersten drei Monaten, nach Eintreten der Versicherungspflicht, eine Befreiung zu erwirken und somit privat versichert zu bleiben. Durch das Ende der Elternzeit wird auch die Befreiung beendet.
Ist das PKV-Versicherungsunternehmen berechtigt, meine private Krankenversicherung
  Nach § 178 i Abs. 1VVG ist es dem Versicherungsunternehmen gesetzlich verboten, einen bestehenden Vertrag zu kündigen. Es ist die Aufgabe der PKV den Kranken- und Pflegeschutz zu bieten, wie der im gesetzlichen Sozialversicherungssystem zu finden ist.
Was versteht man unter der so genannten „Kinder-Nachversicherung“?
  Auch Neugeborene können privat krankenversichert werden und müssen weder vorher noch nachher eine Gesundheitsprüfung absolvieren.
Kann man auch während der Arbeitslosigkeit privat krankenversichert sein?
  Den üblichen Vorgaben entspricht ein Wechsel in die GKV. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Versicherungsschutz ohne Beitragszahlung ruhen zu lassen. Als weitere Maßnahme bietet sich die so genannte „Anwartschaft“ an, die es dem Kunden ermöglicht, nach Ende der Arbeitslosigkeit zu denselben Bedingungen wieder in den Vertrag einzusteigen. Es bedarf also keiner Wiederholung der Gesundheitsprüfung.
Jeder PKV-Versicherter, dessen Vertrag bereits seit mindestens 5 Jahren läuft, kann außerdem eine Befreiung von der Versicherungspflicht erwirken. Die Frist zur Antragsstellung, die bei der GKV erfolgen muss, endet drei Monate nach Beginn der Versicherungspflicht.
Warum gibt es bei der privaten Krankenversicherung Wartezeiten?
  Die Wartezeiten sind eine notwendige Maßnahme, mit der das PKV-Unternehmen sicherstellt, dass der Wechsel zur PKV nicht sofort für eine krankheitsbedingte Leistungsforderung genutzt wird. Die Länge der Wartezeit variiert je nach Fall: Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monaten, aber bei zahnärztliche, kieferorthopädische oder psychotherapeutische Leistungen, sowie bei einer Entbindung muss mit bis zu acht Monaten gerechnet werden.
Allerdings sind neben Unfallgeschädigten auch jene Neuversicherten von der Wartezeit ausgenommen, die durch den nahtlosen Übergang von der GKV zur PKV einen ununterbrochenen Versicherungsschutz genießen.
Wer kann sich privat versichern?
  Grundsätzlich kann sich jeder freiberuflich oder selbständig Tätige ohne Einkommensgrenze in der Private Krankenversicherung versichern. Auch Beamte können jederzeit ohne besondere Erschwernisse in die Private Krankenversicherung wechseln. Für Arbeitnehmer gilt eine festgesetzte Versicherungspflichtgrenze.
Wer als Angestellter oder Arbeitnehmer über dieser Grenze verdient, kann zwischen der freiwilligen Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung und dem Wechsel in die Private Krankenversicherung wählen.
Krankenversicherungspflichtgrenze 2007:
* Versicherungspflichtgrenze jährlich: 47.700.- EUR bzw.
* Versicherungspflichtgrenze monatlich bei 12 Gehältern: 3.975,- EUR

Abweichend davon existiert für das Jahr 2007 eine besondere Versicherungspflichtgrenze für Arbeitnehmer und Angestellte, die bereits am 31.12.2006 in der Privaten Krankenversicherung versichert waren. Die Höhe der Versicherungspflichtgrenze beträgt hier 47.250.- EUR Jahresbrutto-Einkommen.
Selbständige/ Freiberufler:
* ohne Einkommensgrenze (grundsätzlich freiwillig versichert)

Beamte:
* ohne Einkommensgrenze (grundsätzlich freiwillig versichert)
Für Beamte und Ärzte gibt es spezielle Sondertarife!

Wie teuer ist eine private Krankenversicherung?
  Mit unserem Beitragsrechner können Sie sich vorab über Ihre mögliche Monatsprämie informieren.
Bitte beachten Sie, dass die ausgegebenen Werte als reine Beispielrechnung anzusehen sind.
Je nach Berufsgruppe, speziellen Absicherungswünschen und sonstigen individuellen Gegebenheiten können die Monatsprämien etwas variieren.
Was sind die Unterschiede zwischen Private Krankenversicherung und GKV?
  Vor- und Nachteile: Privaten Krankenversicherung

Vorteile:
*Individuelle Beitragsgestaltung je nach leistungsumfang
*Individuelle Tarifwahl und Wahl des gewünschten Versicherungschutzes
*freie Arztwahl
*Behandlung als Privatpatient
*Stationäre Behandlung im Einbettzimmer mit Chefarzt (je nach Tarifwahl)
*Kostenübernahme für Heilpraktikerleistungen (je nach Tarif)
*Beitracksrückerstattung bei Leistungsfreiheit (je nach Tarif)
*Weltweiter Versicherungsschutz (je nach Tarif)

Nachteile:
*Risikozuschläge oder Ausschlüsse bei Vorerkankungen möglich
*Jedes Familienmitglied muss eigenen Beitrag zahlen
*Beitragspflicht besteht auch bei längerer Krankheit (>6 Wochen)
*Ein Wechsel der Private Krankenversicherung ist nur eingeschränkt möglich (z.B. durch Vorerkrankungen)
*Im Mutterschutz oder bei Erziehungsurlaub besteht keine Beitragsfreiheit
*In einigen Tarifen besteht eine Summenbegrenzung bei Zahnersatz in den ersten Jahren
*Rechtsstreitigkeiten werden vor einem Zivilgericht geführt (kostenpflichtig)

Wie komme ich zurück in die gesetzliche Krankenversicherung?
  Eine Rückkehr von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung ist zwar schwierig, aber nicht unmöglich.

Sobald Sie arbeitslos werden oder Ihr Einkommen unter die Beitragsbemessungsgrenze rutscht, sind Sie versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Sie können die Private Krankenversicherung verlassen.

WICHTIG: Sie können mitbestimmen, in welcher gesetzlichen Krankenversicherung Sie versichert werden wollen, schließlich gibt es auch hier Beitragsunterschiede.

Außerdem ist es prinzipiell möglich, sich in diesem Fall von der Versicherungspflicht befreien zu lassen. Diese Befreiung ist dann jedoch unwiderruflich und gilt ein Leben lang. Daher sollte diese Entscheidung gut bedacht werden. Sehen Sie hierzu bitte die Vor- und Nachteile der Private Krankenversicherung im Vergleich zur Gesetzlichen Krankenversicherung.

NOCH ETWAS: Um nach der Zurückstufung in die gesetzliche Krankenversicherung auch bei einem höheren Verdienst freiwillig dort bleiben zu können, müssen Sie mindestens 12 Monate Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung sein oder aber in den letzten fünf Jahren mindestens 24 Monate dort versichert gewesen sein.

Sind Sie älter als 55 Jahre, können Sie dauerhaft nur in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren, wenn Sie unmittelbar vorher fünf Jahre Mitglied und dort mindestens zweieinhalb Jahre pflichtversichert waren. Wenn Sie also davor lange Zeit in der Privaten Krankenversicherung krankenversichert waren, ist eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung auf diesem Wege nicht möglich.

Wie entwickeln sich die Beiträge zur privaten Krankenversicherung im Alter?
  Medizinische Neuerungen, ein Kostenanstieg im Gesundheitswesen und der durch das Alter bedingte, erhöhte Bedarf an Gesundheitsleistungen, bedingen sowohl in der privaten als auch in der gesetzlichen Krankenversicherung höhere Ausgaben bei älteren Versicherungsnehmern. In der privaten Krankenversicherung wird eine „Kostenexplosion“ über ein Drei-Säulenmodell unterbunden:

* Nutzung von Alterungsrückstellungen
* Zukunftsvorsorge durch Zinserträge aus der Alterungsrückstellung
* Gesetzlicher Beitragszuschlag in Höhe von 10 Prozent

Wie ist die Kostenentwicklung in der Private Krankenversicherung?
  Die zu zahlende Monatsprämie ist in der Vergangenheit sowohl in der Privaten Krankenversicherung aber natürlich auch in der gesetzlichen Krankenversicherung schon öfters erhöht worden.

Solche Beitragserhöhungen sind eine Folge der Kostensteigerungen im Gesundheitswesen und auch des immer schneller voranschreitenden medizinischen Fortschritts.

Zum Beispiel waren Herzoperationen bei über 70-jährigen in den 60er Jahren noch undenkbar; heute sind sie eine medizinische Standardleistung. Pro Jahr werden mehrere tausend solcher Operationen bei Privatpatienten durchgeführt, von denen jede einzelne ca. 20.000.-€ kostet. Auch die Preise von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln, sowie von Behandlungen im Krankenhaus sind in den letzten Jahrzehnten um ein mehrfaches gestiegen.

Falsch ist, dass solche Kosten und Beitragssteigerungen vor allem in der privaten Krankenversicherung stattgefunden haben. Im Gegenteil: Vergangenheitswerte, aber auch die aktuelle Diskussion um die Private Krankenversicherung im Vergleich zur gestezlichen Krankenversicherung beweisen, dass diue Private krankenversicherung finanziell wesentlich besser ausgestattet ist.

Richtig ist vielmehr, dass die private und die gesetzliche Krankenversicherung ungefähr im gleichen Maße von Kostensteigerungen im Gesundheitswesen betroffen sind: Im Zeitraum von 1983 bis 1994 sind die Kosten pro Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung um 82 % und in der Private Krankenversicherung um 88% gestiegen.

Welche Möglichkeiten haben Studenten in der Krankenversicherung?
  Privat oder gesetzlich?
Zu Beginn des Studiums können Sie sich entscheiden, ob Sie sich in der privaten Krankenversicherung oder der gesetzlichen Krankenversicherung krankenversichern möchten. Diese Entscheidung gilt dann für das gesamte Studium. Somit ist es nicht möglich, von der gesetzlichen Krankenversicherung zu einer privater Krankenversicherung oder umgekehrt zu wechseln.

Bei den Eltern mitversichert
Bis zum 25. Lebensjahr können Sie bei den Eltern mitversichert bleiben, wenn diese gesetzlich krankenversichert sind. Wenn Sie Wehrdienst oder Zivildienst geleistet haben, dann verlängert sich die maximale Dauer der Familenversicherung entsprechend.

Wenn Sie mehr als 400 Euro aus einer geringfügigen Beschäftigung oder über 340 Euro aus sonstigten Einkünften (z.B. Zinsen, Miete) erhalten, müssen Sie sich selbst versichern.
BaFöG bleibt bei der Berechnung der Einkünfte ausgenommen.

Dauer der Pflichtversicherung in der studentischen Krankenkasse
In der Regel endet die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Studenten…

…am Ende des 14. Fachsemesters,
…am Ende des Studiums oder
…am Ende des Semesters, in dem das 30. Lebensjahr vollendet wird.

Werden die Kosten wie bei einer gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet?
  Nein. Die Kosten für einen Arztbesuch oder einen Krankenhausaufenthalt sind zunächst vom Versicherten zu begleichen. Diese Kosten werden natürlich von der Versicherung erstattet. Dieses System hat den Vorteil, dass der Versicherte selbst Vertragspartner des Arztes ist und eine doppelte Überprüfung der erbrachten Leistungen durch den Versicherten und die Krankenkasse stattfindet. Es können also nur Leistungen abgerechnet werden, die auch durchgeführt wurden, was die Transparenz erhöht.
Steigt der Beitrag zur privaten Krankenversicherung, wenn sich das Einkommen erhöht?
  Nein. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand des Versicherten. Beitragserhöhungen aufgrund eines gestiegenen Einkommens sind also nicht möglich.
Wie funktioniert die Beitragsrückerstattung?
  Die Beitragsrückerstattung honoriert Versicherte, die im Vorjahr keine Leistungen in Anspruch genommen haben. Die Rückzahlung erfolgt entweder durch Überweisung eines festgelegten Betrags, in Form eines Bonussystems oder durch Einmalbeträge zur Beitragssenkung. Es gelten die Konditionen der jeweiligen privaten Krankenkasse.
Welche Kosten kommen im Basistarif auf den Versicherten einer privaten Krankenversicherung zu?
  Die Prämie im Basistarif ist je nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Versicherten unterschiedlich hoch. Der Beitrag für den Basistarif darf für Einzelpersonen den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung nicht überschreiten. Die genauen Konditionen sind bei der jeweiligen privaten Krankenkasse zu erfragen.
Wie groß ist der Umfang des Versicherungsschutzes in der privaten Krankenversicherung?
  Dies hängt vom individuell gewählten Leistungsumfang ab und wird vom Versicherten selbst bestimmt. Es ist möglich, die üblichen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung durch den Basistarif abzudecken. Auf der anderen Seite ist es möglich, mehr und/oder andere Leistungen als in der gesetzlichen Krankenversicherung zu erhalten, sofern diese mitversichert werden. Hierzu gehören zum Beispiel Wahlleistungen im Krankenhaus sowie Krankenhaustagegeld.
Werden die Beiträge zur privaten Krankenversicherung vom Arbeitgeber bezuschusst?
  Ja. Der Arbeitgeber zahlt auch zur privaten Krankenversicherung die Hälfte der Beiträge (bis zum Höchstsatz der gesetzlichen Krankenversicherung). Der maximale Zuschuss beträgt zurzeit 30,60 Euro für die Pflege- und 250,20 Euro für die Krankenversicherung. Insgesamt zahlt der Arbeitgeber also maximal 262,90 Euro dazu.
Wonach richten sich die Beiträge?
  Die Beiträge richten sich nach:

* Den gewünschten Leistungen (diese stellt jeder Versicherte selbst zusammen)
* Dem Eintrittsalter (also dem Alter bei Vertragsbeginn)
* Dem Geschlecht (Frauen zahlen höhere Beiträge als Männer)
* Dem Gesundheitszustand

Anders als in der gesetzlichen Kasse spielt die Höhe des Einkommens also keine Rolle. Ein Pendant zur Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkassen gibt es nicht.

Bietet die PKV spezielle Tarife für Einsteiger?
  Junge Selbstständige profitieren von den günstigen Basis- bzw. Einsteigertarifen. Dabei steht das Leistungsspektrum der PKV dem der GKV trotz der geringeren Kosten kaum nach und wird sogar noch durch spezielle Angebote wie die „Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit“ ergänzt. Versicherte, die keine Rechnungen über das PKV-Unternehmen bezahlen lassen, erhalten also ihre Beiträge zurück.
Von welchen Faktoren hängt die Höhe der Beiträge für die private
  Entscheidend ist das Alter des Antragstellers, unabhängig vom Geschlecht. Die altersspezifische Beitragshöhe entspricht dabei einem in jedem PKV-Unternehmen gültigen Standard.
Was versteht man unter Hausarztprinzip?
  Mit Hausarzt oder auch Primärarztprinzip wird in der privaten Krankenversicherung ein Erstattungsprinzip bezeichnet. Wendet der Versicherte sich in diesem Tarif zuerst an seinen Hausarzt oder eben Primärarzt und erst im Anschluss an einen Fachmediziner, erhält er für beide Behandlungen eine 100%iger Erstattung. Sucht der Versicherte zur Behandlung direkt den Facharzt auf, werden die Kosten in der Regel nur zu 75 oder 80 Prozent durch das Versicherungsunternehmen übernommen. Zwischenzeitlich bietet fast jedes Krankenversicherungsunternehmen einen Primärarzttarif an. Dieser ist häufig etwas günstiger, da die Unternehmen in der Kalkulation geringere Ausgaben für Arztbehandlungen einkalkulieren.
Was bedeuten die Abkürzungen GOÄ und GOZ?
  GOÄ steht für die Gebührenordnung der Ärzte und GOZ steht für die Gebührenordnung der Zahnärzte. Die Gebührenordnungen sind die Grundlage für die Rechnungsstellung. Der Mediziner kann bei der Berechnung seiner Behandlungskosten den Regelsatz, den Regelhöchstsatz sowie den Höchstsatz zum Ansatz bringen. Je umfangreicher und zeitintensiver die Behandlung war, um so mehr kann er seinem Patienten in Rechnung stellen.
Was bedeutet vorvertragliche Anzeigepflicht?
  Dies ist ein Begrifflichkeit aus dem Versicherungsvertragsgesetz. Ein Versicherungsnehmer sollte im Rahmen einer Antragsstellung alle Angaben nach denen er schriftlich gefragt wird nach bestem Wissen beantwortet und keine risikorelevanten Vorerkrankungen verschweigen. Verstoßt er gegen diese vorvertragliche Anzeigepflicht, so kann das Versicherungsunternehmen im nach hinein vom Versicherungsvertrag zurücktreten, wenn der verschwiegenen Umstand so erheblich war, dass das Unternehmen den Vertrag nicht angenommen hätten, wenn dies bei Antragstellung schon bekannt gewesen wäre.
Warum kommt es immer wieder zu Beitragserhöhungen?
  Beitragserhöhungen sind notwendig, wenn die Kosten für die Leistungen die das Versicherungsunternehmen seinen Versicherungsnehmern zugesagt hat steigen. Da das PKV-Unternehmen immer in der Lage sein muss alle Leistungen zu erfüllen, muss es dafür Sorge tragen, dass immer ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Durch die allgemeinen Preissteigerungen ist es deshalb nicht zu vermeiden, dass der Beitrag in der privaten Krankenversicherung während der Versicherungsdauer steigen wird. Diese Kostensteigerungen betreffen das gesetzliche Krankenversicherungssystem jedoch in gleicher Weise. Allerdings hat der Gesetzgeber die Möglichkeit Leistungen zu reduzieren oder komplett zu streichen, um Kosteneinsparungen vorzunehmen.
Benötige ich als PKV-Versicherter eine Krankenversicherungskarte?
  Im Prinzip nicht, da die Privatversicherten-Karte keine Abrechnungsfunktion beinhaltet. Als Patient bekommen Sie die Rechnung für Ihre Behandlung direkt von Arzt nach Hause geschickt und reichen diese Rechnung zur Erstattung bei Ihrem Versicherungsunternehmen ein. Die Erstattung erfolgt dann direkt auf Ihr Konto. Jedoch sind auf der Karte Ihre persönlichen Adressdaten abgespeichert, so dass der Arzt bei seiner Verwaltungstätigkeit entlastet wird.
Wählen Sie bitte Ihre persönlichen Angaben aus:
Ihr Geschlecht Mann           Frau  
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